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Fakultät Wirtschaftswissenschaften
Master

Entrepreneurship III (Master-Seminar)

Modul: Business C: Entrepreneurship III
Bewerbung: Onlinebewerbung (bis zum 30.01.2026, 12 Uhr).
Weitere Informationen finden Sie hier.
Dozent: Prof. Dr. Andreas Liening
Cedric Bayard
Veranstaltungsart: Seminar + Übung
Sprache: Deutsch 
Termin und Ort: Freitag, 17.04.2026 10:00-16:00 Uhr SRG I 3.032
Donnerstag, 07.05.2026 10:00-14:00 Uhr EF 50 0.240 (LabprofiL)
Freitag, 08.05.2026 10:00-14:00 Uhr EF 50 0.240 (LabprofiL)
Freitag, 29.05.2026 10:00-14:00 Uhr SRG I 3.032
Freitag, 12.06.2026
(Zwischenpräsentation)
10:00-14:00 Uhr SRG I 3.031
Freitag, 03.07.2026
(Abschlusspräsentation)
10:00-16:00 Uhr SRG I 3.031
Prüfung: Modulprüfung für das Seminar und die Übung:
Seminararbeit und Präsentation (s. Modulhandbuch)

Onlinebewerbung

Auf der folgenden Webseite finden sich einige Erläuterungen zur Onlinebewerbung und die Links zu den Bewerbungsformularen, wenn diese freigeschaltet sind.

Veranstaltungsbeschreibung

Wie entstehen aus kreativen Ideen erfolgreiche Geschäftsmodelle? Im Sommersemester 2026 widmet sich das Modul Entrepreneurship III genau dieser Frage – mit einem besonderen Fokus auf die Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) in Deutschland, eine Branche mit fast zwei Millionen Erwerbstätigen und einem Jahresumsatz von mehr als 200 Milliarden Euro (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, 2025).

Seminarthema: Geschäftsmodellentwicklung

Das Modul besteht aus zwei Teilen – einem Seminar zur theoretischen Erarbeitung zentraler Konzepte und einer Übung, in der diese Konzepte praktisch angewendet werden. Gemeinsam bilden sie eine praxisnahe Einheit zur Entwicklung von Geschäftsmodellen entlang folgender Phasen:

  1. Erkennen von Möglichkeiten (Opportunity Recognition): Wahrnehmung unternehmerischer Gelegenheiten in einem kreativen Umfeld
  2. Modellieren einer Geschäftsidee: Überführung einer Idee in eine visuelle oder narrative Struktur
  3. Formulieren von Hypothesen: Ableitung zentraler Annahmen über Markt, Zielgruppen und Wertschöpfung
  4. Experimentieren und Beobachten: Entwicklung einfacher Tests zur Erprobung dieser Annahmen
  5. Iteration und Anpassung: Weiterentwicklung des Geschäftsmodells auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse
  6. Konsolidierung und Ausarbeitung: Zusammenführung aller Ergebnisse zu einem vollständigen Businessplan

Hierfür werden verschiedene entrepreneuriale Methoden erläutert, diskutiert und angewendet, u. a. Business Model Canvas, Lean Startup oder Customer Development. Diese etablierten Konzepte helfen dabei, Ideen zu strukturieren, Annahmen zu validieren und Geschäftsmodelle gezielt weiterzuentwickeln.

Thematischer Fokus: Die Kultur- und Kreativwirtschaft

Im Sommersemester 2026 liegt der besondere Schwerpunkt auf der Entwicklung von Geschäftsmodellen für die Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW). Die KKW vereint 11 verschiedene Teilmärkte, vom Buchmarkt über die Filmwirtschaft und den Werbemarkt bis hin zur Software- und Games-Industrie, deren Strukturen durch technologische Entwicklungen einem dauerhaften Wandel unterworfen sind.  In diesem Umfeld entstehen Unternehmen aus Leidenschaft für Kunst, Musik, Theater, Architektur oder Design – die sich durch unternehmerisches Denken und Handeln in einem von großer Unsicherheit geprägten Umfeld behaupten müssen.

Der überwiegende Teil der Künstler, Kulturschaffenden und Kreativen bewegt sich gewollt oder ungewollt in einer sehr komplexen und vernetzten Schnittmenge. In diesem Schmelztiegel aus Kunst und Kommerz – eben der Kulturwirtschaft – müssen alle Akteure des Kultursektors leben und vor allem überleben.

Quelle: Konrad, E. D. (2010). Kulturmanagement und Unternehmertum. Kohlhammer, Stuttgart. S. 21

Die Studierenden erarbeiten im Seminar realitätsnahe Fallbeispiele aus verschiedenen Teilmärkten der KKW und lernen dabei, die besonderen Herausforderungen kreativer Gründungen zu erkennen, Unsicherheit produktiv zu nutzen und innovative Lösungen für künstlerisch-wirtschaftliche Spannungsfelder zu entwickeln.

Nach erfolgreichem Abschluss des Seminars sind die Studierenden in der Lage, tragfähige Geschäftsmodelle zu erstellen, zu validieren und weiterzuentwickeln, wissenschaftlich fundiert zu begründen, warum entrepreneuriale Methoden für Unternehmensentwicklungsprozesse zielführend sind, sowie den besonderen Herausforderungen junger Unternehmen mit Hilfe des ihnen zur Verfügung gestellten Instrumentariums zu begegnen.

Organisatorische Hinweise

Aufgrund des großen Interesses wurde die Teilnehmerzahl im Sommersemester 2026 einmalig auf 40 Plätze erhöht. Das Modul ist offen für Masterstudierende verschiedener Fachrichtungen (auch im Rahmen des Zertifikats Entrepreneurship) mit Interesse an Innovation, Unternehmertum oder kultureller Wertschöpfung.

Durch Ihre Teilnahme unterstützen Sie darüber hinaus eine videobasierte Untersuchung zur Wirkung innovativer Lernmethoden im Bereich der Entrepreneurship Education, die im LabprofiL der TU Dortmund durchgeführt wird. Weitere Informationen zum LabprofiL finden Sie hier: https://doprofil.tu-dortmund.de/labprofil/

Das Modul Entrepreneurship III bietet Ihnen die Gelegenheit, in Ihrem Masterstudium Theorie mit Praxis zu verbinden und eigene Ideen zu entwickeln – im Spannungsfeld von Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur.

Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie auf den Seiten der Fakultät Wirtschaftswissenschaften: https://wiwi.tu-dortmund.de/studium/seminare/

Weitere Informationen zum Zertifikatsstudium Entrepreneurship auf den Seiten des Centrums für Entrepreneurship und Transfer (CET): https://cet.tu-dortmund.de/gruendung/unsere-educationprogramme/zertifikat-entrepreneurship/

Ansprechpartner